Beyond Discourse

Das Thema, das mich in meinem Leben am längsten und weitesten interessiert ist die Frage wie Menschen miteinander kommunizieren. Im Grunde eine sehr interessante Perspektive, gesteht man sich ein, das der Mensch und all seine kulturellen Erschaffungen auf der Basis der zwischenmenschlichen Kommunikation und Organisation miteinander fußt. Kathedralen, Stadtplanung, dein Lieblingsgedicht und -essen, das neueste Computergame, das Internet, der nächste Blockbuster Film etc. sind möglich dank einer Vielzahl von Mechanismen und Aushandlungen die Menschen auf Basis der Sprache miteinander teilen können.

41lihz3kwal-_sx349_bo1204203200_Blickt Mann oder Frau heutzutage in neue Literatur der Humanwissenschaften, gibt es ein Wort, das einem immer wieder über den Weg läuft. Als ich begonnen habe zu studieren, hab ich überhaupt nicht verstanden, was all der Terz um Begriffe eigentlich soll. Heute schreibe ich an meiner Bachelorarbeit, dessen Thema ich letzte Woche eingereicht habe, genau über dieses Thema. Deswegen habe ich abseits vom unendlichen Sterben in Dark Souls, am Wochenende ein Buch durchgelesen und möchte mit euch teilen, was ich daraus gelernt habe.

Das Wort über das ich heute schreiben möchte ist der DiskursIn einem Artikel zu Foucault habe ich schon begonnen über das Thema zu schreiben, möchte aber heute das Wissen um Diskurse schärfen. Etymologisch stammt der Begriff aus dem lateinischen, wie so vieles andere auch, und bezeichnet in diesem vergangenen Diskursraum allgemein das Sprechen von Individuen miteinander. Erst im 13. Jahrhundert bekommt der Name einen spezifischer philosophische Fassung und ab dem 16. Jahrhundert werden “gelehrte” Abhandlungen damit bezeichnet. Popularität aber hat der Begriff seit Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten, gerade vor dem Hintergrund des Strukturalismus und Poststrukturalismus Frankreichs. In meinem letzten Beyond Artikel habe ich über die französische Schule geschrieben und das traditionsreiche Denken über Klassifikationssysteme. Zusammengefasst: Die Art und Weise wie Menschen die Erscheinungen ihrer Umwelt (andere Menschen, Tiere, Städte, Natur, etc.) einschätzen und kategorisieren ist keine “natürliche” Sache, sondern eine gelernte. Und die meisten dieser Kategorien lernen wir während wir aufwachsen durch Sprache.

ferdinand_de_saussure_by_jullien

Der Mann mit Bart – Ferdinand de Saussure (1857-1913) – #hipster

Die Gleichsetzung von Sprache und/als einem System impliziert die Annahme, dass Sprache bestimmten Abläufen folgt, bestimmte Beziehungen miteinander aufweist und diese mit relativer Regelmäßigkeit auftreten. Und das kann jeder ganz gut nachvollziehen. Wir benutzen Grammatik und Vokabular so selbstverständlich, dass die jeweilige Sprache(n) die wir sprechen uns als “natürlich” erscheint. Der Vater der Linguistik, Ferdinand de Saussure, erkannte im frühen 19. Jahrhundert einer dieser Regelmäßigkeiten, einen Code in der Sprache. Jedes Wort das wir sprechen ist ein Signifikant, wie z.B. Liebe oder Freiheit. Einerseits sind es nur Buchstaben oder phonetische bzw. gesprochene Spracheinheiten. Aber irgendwie kann ich mir sicher sein, dass ein Publikum, wie auch immer geartet, mich verstehen kann und weiß von was ich da denn eigentlich spreche.

laterales2

Basis der Zeichenlehre (Semiotik)

Die Besonderheit seines Ansatzes ist aber, das die mentale Projektion dessen, also Liebe oder Freiheit in diesem Beispiel, komplett unterschiedlich ist. Klar haben wir wahrscheinlich ein sehr ähnliches Bild davon, was Liebe ist, aber durch unsere individuellen Erfahrungen und Konzepte die wir kennen gelernt haben verändert sich die Perspektive und die mentale Projektion dessen, was wir Liebe nennen. Das Signifikat, die Repräsentation oder Bedeutung, ist also getrennt vom Signifikant, dem “eigentlichen” Signal an sich.

cls-comic-head-300x222

(Dieses Bild selbst ist ein Signifikant, das auf das Signifikat Claude Lévi Strauss und dessen Archiv verweist)

Diese Basis-Unterscheidung brachte Claude Lévi Strauss zur Mitte des Jahrhunderts in den Zusammenhang der Ethnologie. DIe Ethnologie als der Wissenschaft des “Anderen” untersuchte im Hauptbestandteil außer-europäische bzw. außer-amerikanische Gesellschaftsformen. Er übersetzte De Saussures strukturierte Auffassung über Sprache auf die Analyse von Mythen oder auf die Verwandtschaftsbeziehungen der Achuar (Die Achuar sind eine Ethnie in Südamerika im Amazonasgebiet, bei denen Lévi Strauss seine Feldforschungen betrieb). Seiner Meinung nach hat die Art und Weise wie das System von Sprache (langue) als historisch entstandene soziale Institution Auswirkungen auf die Bewertung, Etablierung und Stabilisierung von Ereignissen (parole), wie Mythen oder der Art wie Menschen einer Gesellschaft Verwandtschaftsbeziehungen eingehen.

content_achuar_people_inset

Ein Mensch der Achuar Lineage

Nach Lévi Strauss basieren diese subjektunabhängigen Regelstrukturen (parole und langue) auf binären Oppositionen – hell und dunkel, gut und böße, hoch und tief, roh und gekocht, lebend und tod, männlich und weiblich, modern und wild, reich und arm etc. Die Zeichen in den Systemen, die einzelnen Elemente erhalten ihre Bedeutungszuschreibung durch ihre Differenzbeziehung zu einander. Als Vaterfigur der Strukturalismus sieht er die Erscheinungen der Welt in einem strukturierten Cluster bzw. Strukturgefüge aus unzähligen durch Differenz verbundener Elemente. Wird demnach ein Element geändert, ändert sich die ganze Struktur als solches. Fertig ist der Strukturalismus.

foucault-obscurantistPopularität hat der Name Diskurs durch den Philosophen und “Ethnologen Europas” Michel Foucault erhalten. In seinem Buch “Die Ordnung der Dinge” (1966) examiniert Foucault die Etablierung der Biowissenschaften, Ökonomie und Linguistik über einen Zeitraum der letzten 400 Jahre. In einem historischen Rückgriff auf die Renaissance, Aufklärung, Romantik und der Moderne arbeitet er die episteme Europas heraus. Episteme bezeichnet die grundlegende Wissensordnung bzw. allgemeine Erkenntnisstrukturen, denen wir heute unterliegen. Der entscheidende Kniff den er dabei in peto hält, ist dass er die einzelnen Wissenschaftsstränge nicht als einzelne voneinander abtrennbare Entitäten untersucht, sondern es vermag ihre Verstrickung miteinander aufzuzeigen.

“Der Begriff Diskursbezeichnet – so Foucault – eine Menge von an unterschiedlichen Stellen erscheinenden, verstreuten Aussagen, die nach den selben Muster oder Regelsystem gebildet worden sind, deswegen ein- und denselben Diskurs zugerechnet werden können und ihre Gegenstände konstituieren.”

685aee19dcc45fbdf325c1ce74738c87v1_max_755x425_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2

“Nicht alles was sich sagen ließe, wird gesagt; und nicht überall kann alles gesagt werden.”

Seine Themen in den nachfolgenden Arbeiten umfassen die Geisteskrankheit, Straf- und Überwachungsprozeduren, Wissenschaftsdisziplinen, Psychologie, Recht oder Medizin, Sexualität und Technologien der Selbstdisziplinierung. Foucaul fragt dabei nach den Basisstrukturen, den allgemeinen Grundmustern – episteme – in spezifischen historischen Epochen und unterschiedlichen wissenschaftlichen Klassifikationsprozessen. Die Ausgrabung der Wissensordnungen eines Zeitalters ohne Bewertung bzw. Stellungnahme zum Wahrheits- und Sinngehalt und die Ablehnung von Klasseninteressen und Willensabsichten einzelner Subjekte ist dabei seine Programmatik. Er nennt das die “Archäologie der Humanwissenschaften”. Archäologie bezeichnet die Aufgabe Diskurse als Praktiken zu verstehen und zu behandlen, die ihre Gegenstände systematisch bilden, von denen sie sprechen. Die Frage ist also immer, wie es zu einer Aussage kommt und nicht zu einer anderen.

abb048

Martyrium des Heiligen Hyppolyt von Dierick Bout (1470-1475)

Die Genealogie verschiebt dabei die Perspektive auf prozessuale und handlungspraktische Seite von Diskursgefügen sowie die Bedeutung von bzw. Beziehung zu Macht-Wissen-Komplexen. Ein Beispiel: Foucault untersucht die Strafprozeduren Europas. Vor der Aufklärung war die Praxis des Bestrafens darauf konzentriert einzelne Akteure z.B. auszupeitschen, zu foltern, anschliessend zu vierteilen und den Rest des Körpers inn siedendem Öl zu braten. Das Macht-Wissen-Komplexe des klassischen Zeitalters verfügte diese Strafpraxis einzelnen Akteuren und war nicht die gängige Praxis für jede Straftat, sondern es war eine symbolische Hinrichtung und Beispiel bzw. Machtschau für die allgemeine Population. Zu Beginn der französischen Revolution kommt es zu einem Bruch mit dieser Strafpraxis und eine neue Praxis taucht auf: die Guillotine.guillotine_by_88grzes-d7rd8gg Die Guillotine sieht Foucault als Ausdruck des aufkommenden Diskurses der Gleichheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit der Aufklärung. Die Guillotine ist hier der materiale Ausdruck der Demokratie – gleiche Strafe für alle. Mit dem Aufkommen der Moderne kommt es abermal zum Bruch mit der althergebrachten Bestrafungspraxis, da der Körper nach dem Abschlagen des Kopfes keine wirtschaftlichen Interessen mehr verfolgen kann ändert sich die Strafpraxis abermals und das Aufkommen von Straflagern und die Auslagerung von “Delinquenten” in Gefängnisse wird zur neuen Praxis eines von Wirtschaft dominierten Macht-Wissen-Komplexes.

panopticum

Panoptikum nach Bentham

Der Delinqunet selbst ist ein neues Konzept, in dem der Straftäter als psychologisch aufzuarbeitendes Subjekt. Der Delinqunet hat sich einer wie auch immer gelagerten Verbrechens strafbar gemacht und wird in Straflagern und Gefängnissen wieder zu einem Subjekt der Gesellschaft transformiert. Durch Nutzbarmachung des Körpers und Arbeitskraft des Delinquenten erfüllt er oder sie zudem die wirtschaftlichen Interessen des Diskursuniversums. Schaubildlich ist dafür die Gefängnisarchitektur des Panotikums von Jeremy Bentham, dem gedanklichen Vater des Utillitarismus. Passend zur Formel des Utillitarismus, Glück der Gruppe wiegt mehr als Glück des Einzelnen, wird der Delinquent nutzbar gemacht in seiner Strafprozedur. Das Panoptikum besteht aus einem Turm in der Mitte von dem aus 1 Aufseher theoretisch die Gesamtheit der Gefängnis Insassen überwachen kann, während die Delinquenten nicht sicher sein könne, ob sie gerade beobachtet werden oder nicht. Dies führt zur Selbstdisziplinierung und Unterwerfung der gefangenen Akteure.

 

An die Stelle der Konzentration auf Aussagesysteme tritt also die Untersuchung der Praktiken, mittels derer Diskurse Subjekte formen, aber auch die Betrachtung von Praktiken als einer relativ eigensinnigen Wirklichkeitsebene mit eigenen Dynamiken bzw. des Wechselsspiels von Sichtbarem (Materialitäten) und Diskursen.Von zentraler Bedeutung wird dabei ein spezifisches Verständnis von Macht und Wissen.was-wir-bisher-ueber-star-wars-das-erwachen-der-macht-wissen Macht sieht Foucault nicht als eigenständige, außerhalb des Menschen stehenden Entität, derer sich die Subjekte ermächtigen können, sondern als ein komplexes, zwischen den Subjekten und Akteurskollektiven bestehendes Machtverhältnis. Macht besteht demnach in jeder Kommunikation und durchfließt dabei die sozialen Beziehungen, die Akteure und Kollektive mit anderen Akteuren, Kollektiven und Materialitäten aufnehmen. Wissen wird dabei als von Macht stabilisierte Kategoriensystem wahrgenommen. Wahrheit existiert nicht ex nihilo – aus dem Nichts heraus – sondern wird durch Macht gefestigt. Was also als Wahrheit anerkannt wird ist abhängig von den Subjektpositionen die die Akteure eingehen, kurz gesagt, Wahrheit ist, was als Wahrheit anerkannt und wahrgenommen wird.

Zur Analyse der sozialen Konstruktion von Wirklichkeit braucht es neben der sinngebenden Wissensordnung auch eine “Theorie der Praxis”.

m2d1wiobxd45plxwlc5w

Pierre Bourdieu: “The point of my work is to show that culture and education arent simply hobbies or minor influences. They are hugely important in the affirmation of differences between groups and social classes and in the reproduction of those differences.”

Diese legt eindrucksvoll der Soziologe Pierre Bourdieu dar. Bourdieu sieht den Sprachgebrauch als symbolischen Kampf in einer sozialen Arena. Um diesen Kampf um Bedeutung aufzunehmen bilden die Subjekte einen Habitus. Habitus bezeichnet das inkorporierte Sysstem von Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemata, das Individuen im Sozialisationsprozess aufbauen. Kurz: Habitus ist die Art und Weise wie wir als Menschen gelernt haben zu denken, zu handeln und zu fühlen. Der Habitus strukturiert also die Handlungs- und Sprachpraxis der Individuen und damit die (Re)Produktion symbolischer Ordnungen. Dazu gehört das Finger heben in der Schule, das richtige Verhalten während eines Flirts, das Schreiben eines Blogs oder das Bedienen eines Smartphones – gelernte Handlungsweisen der Diskursformationen. Die diskursiven Ordnungsvorstellungen leiten den Habitus und damit die Wahrnehmung und das Handeln von Menschen an. 41b2bv-mrb2bl-_sx303_bo1204203200_Der Aufbau eines bestimmten Habitus ist aber nicht willkürlich erlernbar, sondern ist abhängig vom sozialen Feld und der Postion im sozialen Raum. Ein Mitglied der königlichen Familie Englands wächst in einem anderen Kontext auf als der Sohn einer arbeitenden, allein erziehnden Mutter und beide werden sehr unterschiedliche Kapitalformen in ihrem Habitus aufbauen. Kapitalformen sind bei Bourdieu nicht nur auf ökonomisches Kapital beschränkt. Die 4 Kapitalformen nach Bourdieu umfasst das ökonomische, soziale, kulturelle und symbolische Kapital. Mit dem Aufbau dieser ineinander umwandelbare Kapitalien kann ein Subjekt auf dem Feld – die soziale Arena – manövrieren. Das Feld hält dabei Sprecherpositionen für Menschen inne und wird über die Besetzung der Postionen im sozialen Raum kontrolliert. Der richtige Sprecher zur richtigen Zeit zu den richtigen Adressaten. Die Situation und Form der Aussage bestimmt dann die Durchsetzung legitimer symbolischer Ordnungen bzw. Repräsentation der Wirklichkeit und der Wahrheit. Der diskursive Kampf sozialer Klassen und Subjektpositionen sind dabei auf den verschiedenen Feldern in Klassifikationskämpfen verstrickt. Dabei ist jeder Sprachgebrauch ein Beitrag im Kampf um Deutungsmacht, eine Stabilisierungoder Infragestellung symbolischer Macht-Wissen-Komplexe.

 

Der Diskurs ist eine theoretische Perspektive auf die Konstitution und Konstruktion der Beziehung von Mensch zur Welt, d.h. Diskurse kann man nicht einfach “sehen” oder “hören”. Es spiegelt vielmehr die Art und Weise wieder, wie Menschen eines Diskursraumes mit Phänomenen ihrer Umgebung umgehen und miteinander kommunizieren. Die Perspektive der Diskursanalyse ermöglicht also die Betrachtung der Beziehung von Menschen zur Welt durch symbolische Sinnsysteme der Wissensordnung. Dabei ist der Diskursbegriff selbst auch heiß umkämpft und wird von unterschiedlichen Stellen bisweilen sehr unterschiedlich verstanden, artikuliert und verteidigt. Auch dieser Artikel den du gerade erfolgreich beendet hast ist auf einer sozialen Arena verankert und kämpft um Bedeutungshoheit gegenüber anderen Definitionsversuchen, darum gib dem Text hier ein Like, eine Praxis der Anerkennung, oder hinterlasse einen Kommentar bei Fragen oder Feedback.

Es kann noch viel mehr gesagt werden zu diesem Thema, aber für heute reicht das bei weitem und in ein paar Wochen kommt dann auch schon der nächste Beyond Artikel, der die letzten roten Fäden dieses Artikel aufnimmt und weiter spinnen wird. Bis dahin eine gute Woche und genießt das Wochenende.

Stay Tuned

Microhead

Advertisements

5 comments

  1. Hey Microhead!
    Insgesamt toller Beitrag, Hut ab.
    Bezugnehmend auf deine Ausführungen…
    “Die Besonderheit seines Ansatzes ist aber, das die mentale Projektion dessen, also Liebe oder Freiheit in diesem Beispiel, komplett unterschiedlich ist. Klar haben wir wahrscheinlich ein sehr ähnliches Bild davon, was Liebe ist, aber durch unsere individuellen Erfahrungen und Konzepte die wir kennen gelernt haben verändert sich die Perspektive und die mentale Projektion dessen, was wir Liebe nennen. Das Signifikat, die Repräsentation oder Bedeutung, ist also getrennt vom Signifikant, dem “eigentlichen” Signal an sich.”
    …bin ich vor geraumer Zeit mal auf einige weiterführende Gedanken gestoßen.
    Vielleicht ist es in irgendeiner Form hilfreich für dich:
    SCHÖNBERGER, Axel: Drei falsche Grundannahmen der modernen Sprachwissenschaft. In:
    RADATZ, Hans-Ingo; SCHLÖSSER, Rainer (Hg.). Donum grammaticorum: Festschrift für Harro Stammerjohann. Walter de Gruyter, 2003. S. 267-286.

    In diesem Sinne, gelobt sei die Sonne!
    Gruß,
    Djinnbeam

    Liked by 1 person

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s