Gender

#denkmal

“Orientalism is a style of thought based upon ontological and epistemological distinction made between ‘the Orient’ and (most of the time), ‘the Occident’.”

Edward Said

#denkmal

“Die Alterität ist eine grundlegende Kategorie des menschlichen Denkens.”

Simone De Beauvoir

All you need is Love – Valentines Throwback

Vor zwei Tagen, am 14. Februar, war Valentinstag. Ein Tag der der Liebe gewidmet ist. Was mich unweigerlich auf die Frage bringt, was Liebe eigentlich bedeuten soll. Der Duden spuckt dabei folgende Definitionen aus:

  1. Liebe ist ein starkes Gefühl des Hingezogenseins und ein Zuneigung gegenüber einem anderen Menschen
  2. Ein auf starker körperlicher, geistiger und seelischer Anziehung beruhender Bindung an einen bestimmten Menschen, verbunden mit dem Wunsche des Zusammenseins
  3. sexueller Kontakt, Verkehr
  4. gefühlsbetonte Beziehung zu einer Sache
  5. Gefälligkeit und freundschaftlicher Dienst

 

Liebe ist also ganz schön weit läufig und umfasst (more…)

Beyond Discourse

Das Thema, das mich in meinem Leben am längsten und weitesten interessiert ist die Frage wie Menschen miteinander kommunizieren. Im Grunde eine sehr interessante Perspektive, gesteht man sich ein, das der Mensch und all seine kulturellen Erschaffungen auf der Basis der zwischenmenschlichen Kommunikation und Organisation miteinander fußt. Kathedralen, Stadtplanung, dein Lieblingsgedicht und -essen, das neueste Computergame, das Internet, der nächste Blockbuster Film etc. sind möglich dank einer Vielzahl von Mechanismen und Aushandlungen die Menschen auf Basis der Sprache miteinander teilen können.

41lihz3kwal-_sx349_bo1204203200_Blickt Mann oder Frau heutzutage in neue Literatur der Humanwissenschaften, gibt es ein Wort, das einem immer wieder über den Weg läuft. Als ich begonnen habe zu studieren, hab ich überhaupt nicht verstanden, was all der Terz um Begriffe eigentlich soll. Heute schreibe ich an meiner Bachelorarbeit, dessen Thema ich letzte Woche eingereicht habe, genau über dieses Thema. Deswegen habe ich abseits vom unendlichen Sterben in Dark Souls, am Wochenende ein Buch durchgelesen und möchte mit euch teilen, was ich daraus gelernt habe.

Das Wort über das ich heute schreiben möchte ist der Diskurs(more…)

#quoteoftheday

“In a world ordered by sexual imbalance, pleasure in looking has been split between active/male and passive/female. The determining male gaze projects its phantasy onto the female figure, which is styled accordingly. In their traditional exhibitionist role women are simultaneously looked at and displayed, with their appearance coded for strong visual and erotic impact so that they can be said to connote to-be-looked-at-ness.” 

Laura Mulvey 1975

Bond, James Bond, and manlyhood

Geschüttelt, nicht gerührt, mit heissen Autos und schnellen Frauen starten wir dieses neue Jahr mit einem Essay zu einer meiner beliebtesten fiktiven Figuren der Filmwelt.

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Sean Connory spielt den ersten Bond in 1962 “Dr. No”

In mehreren Phasen der Erkältung und der Prokrastination, also dem Vermeiden von Aufgaben die zu erledigen wären, habe ich mir mehrmals jeden einzelnen Film der Reihe nach angesehen. Die meisten der Filme habe ich mehr als 10mal gesehen und jedesmal für den dargestellten Helden mitgefiebert. Darum schreibe ich heute über die Person 007 und was das mit der Bildung von Geschlechtern zu tun hat. In Anlehnung an die Beyond (Gender) Serie von letzter Woche – hier mehr dauz – möchte ich heute die Person Bond aus einer Perspektive betrachten die uns erlaubt Person als Habitusalternative im öffentlichen Raum wahrzunehmen. Also einer Alternative von gelernten und integrierten Verhaltensweisen, Gewohnheiten, ökonomischer Freiheiten und Symbolräumen. Auf der einen Seite fließen kulturelle Einflüsse unserer globalen Gesellschaft in die Figur, wie auch anders herum Einflüsse des Spions in die Gesellschaft diffundiert. (more…)